Ausbildungspreis an Klute Garten

Sundern-Stockum.Am Jahrenesnde 2011 wurde er vergeben – der erste „Ausbildungspreis der Landschaftsgärtner NRW“. Ausgezeichnet wurde damit der Garten- und Landschaftsbau Klute in Stockum. Den festlichen Rahmen bildeten die „Kamingespräche“ auf Schloss Berge in Gelsenkirchen.

Die dringend benötigten Fach- und Führungskräfte für den grünen Berufsstand von morgen müssen heute ausgebildet werden, so Verbandspräsident Hans Christian Leonhards. Dies setze voraus, dass Unternehmen in ihren Ausbildungsbemühungen nicht nachlassen und möglichst noch mehr Schulabsolventen für den Beruf des Landschaftsgärtners begeistern.

In seiner Laudatio legte Leonhards dar, warum die Klute Garten- und Landschaftsbau GmbH & Co. KG den ersten Ausbildungspreis zugesprochen bekam: Das von Reimund Klute 1980 gegründete Unternehmen ist 1981 in den Verband eingetreten und seit 1982 anerkannter Ausbildungsbetrieb. Seither wurden 103 Auszubildende erfolgreich zur Abschlussprüfung geführt. Derzeit hat Klute 70 Mitarbeiter im GaLaBau, darunter 12 Azubi.

Und von denen wird auch nach der Abschlussprüfung wohl so mancher im Unternehmen bleiben, bislang sind immerhin 33 Prozent aller ausgebildeten Fachkräfte noch dort tätig. Laut Präsident Leonhards gab es aber einige weitere Aspekte: Dazu gehört die inner- und außerbetriebliche Nachwuchsförderung. So unterstützten die Sauerländer beispielsweise von Anfang an den Nachwuchswettbewerb der Landschaftsgärtner, der seit 1994 ausgetragen wird. 2002 kam das erste reine Damenteam zum Wettbewerb aus Stockum.

Dazu kommen diverse Ausbildungskooperationen, um sie abwechslungsreich zu gestalten. Mit Kooperationen will Klute die Berufsausbildung abwechslungsreicher gestalten: So gibt es eine Ausbildungskooperation mit der Stadt Sundern sowie einem Golfklub. Die städtischen Azubi sind jährlich mehrere Monate bei Klute tätig, um die große Bandbreite der landschaftsgärtnerischen Tätigkeiten detailliert kennenzulernen. Und jeder Azubi von Klute geht während seiner Ausbildung für einen Monat auf den Golfplatz, um mehr über die besondere Pflege von „Greens“ zu erfahren.